Schulbau nach Erdbeben

 

Schulbau Janajyoti

 

Endlich kann es losgehen!
Nach über zwei Jahren hat die Regierung alle Regularien für den Wiederaufbau der Schulen beschlossen und genehmigt. Leider ist diese Region auf dem letzten Platz der Prioritätenliste des Landes, d.h.dass es bis zu 10 Jahren dauern kann, bis hier, ohne unsere Hilfe, der Wiederaufbau von Schulen und anderen Gebäuden durch das Land gestartet werden würde. Deshalb nehmen wir das gemeinsam in die Hand. Lischa-Himalaya e.V. und USD-Nepal haben vor Ort alle Schulen mit Architekten begutachtet und im Anschluss wurden vom Architekten Baupläne und Kostenkalkulationen erstellt.  Wir, von sundar sansar e.V. finanzieren den kompletten Wiederaufbau der Schule in Janajyoti und haben damit unsere größtes Projekt gestartet.

Die Schule besteht in Zukunft aus einem Kindergartenraum, mehreren Klassenzimmern, einem Lehrerzimmer. Zudem wird eine Art „Carport“ gebaut. Dort werden die Mahlzeiten für die Schulspeisung zubereitet. Das Toilettenhäuschen wurde als sicher beurteilt und bedarf daher keiner Erneuerung.
Derzeit besuchen knapp 40 Kinder die Schule in Janajyoti. Fast 50% der Kinder sind Mädchen, was dem Patenprogramm von LiScha-Himalaya zu verdanken ist. Die Kinder sind zwischen 5 – 13 Jahre alt und besuchen vom Kindergarten an bis zur dritten Klasse die Schule. Im Dorf und auch in der Schule gibt es keinen Strom und keinen Zugang zu fließend Wasser. Die nächste Wasserquelle ist ca. 45-Gehminuten bergab von Janajyoti. Alle Familien sind Bauern und stammen aus der Bevölkerungsgruppe der Tamang. So gut wie alle Familien haben auch an ihren Wohnhäusern Schäden vom Erdbeben. In unserer Galerie finden Sie dazu auch Bilder.

 
Wir danken im Besondern unseren langjährigen Partnern, Dani und Steffen von LiScha-Himalaya e.V. und allen Mitarbeitern von USD-Nepal. Sie leisten unglaubliche Arbeit und ohne so engagierte Menschen vor Ort wäre das alles für uns nicht möglich.


Geschichte zum Projekt:
In der Region rund um Silinge wurden 15 Schulen durch das Erdbeben zum Teil ganz zerstört, zum Teil so beschädigt, dass Einsturzgefahr besteht und nicht mehr darin unterrichtet werden kann. Nur eine Schule hat die Erdbeben unbeschadet überstanden. Derzeit lernen die Schülerinnen und Schüler, in der Region südlich von Kathmandu, in sogenannten TLC (Temporary Learning Center = Übergangsschulen). Diese Schulen sind aus Bambus erbaut und durch das belastbare Material auch einige Zeit verwendbar und stabil. Dennoch ist es wichtig, dass die Schulen wieder aufgebaut bzw. renoviert und saniert werden. Sobald uns alle Kosten- und Bauplane bekannt sind, werden wir, von sundar sansar e.V., einer Schule beim Wiederaufbau helfen und die gesamte Renovierung finanzieren.
Dank LiScha-Himalaya e.V. und USD-Nepal, die dauerhaft vor Ort sind, wird der Wiederaufbau hervorragend geplant, vorbereitet. Auch die Durchführung und Betreuung der Baustelle ist durch die Zuverlässigen Partner vor Ort gegeben. Vielen Dank an dieser Stelle schonmal an LiScha und USD-Nepal.

 

Ausschnitt der Baupläne als pdf

 

 

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